Ätherische Öle

Eukalyptusöl (Eukalyptus globulus)

Eukalyptus ist allgemein bekannt, sein frischer, spitzer, kampferartiger Duft begegnet uns häufig in Mundwässern, Erkältungsmitteln und in der Sauna. Eukalyptusöl eignet sich wegen seiner Intensität bestens zur Reinigung der Raumluft und erleichtert das Atmen bei Erkältungen. Eukalyptusöl findet oft Verwendung als Zusatz zum Saunaaufguss, es aktiviert die Atmung und fördert so die Sauerstoffversorgung aller Körperzellen.

Der Name des Eukalyptus kommt wahrscheinlich aus dem Griechischen und kann mit "gut bedeckt" übersetzt werden. Der Eukalyptus ist für die australischen Koalabären das Hauptnahrungsmittel, tatsächlich geht man davon aus, dass sie nichts anderes essen.

Eukalyptus wächst inzwischen nicht nur in Australien, sondern auch in Algerien, Ägypten, Südamerika, Indien und auf der Iberischen Halbinsel wird er inzwischen angebaut. Allein im Mittelmeerraum gibt es fünfzig Sorten.

Der Eukalyptusbaum ist einer der höchsten Bäume, die auf der Erde wachsen, seine Wurzeln wachsen tief in die Erde hinein, bis sie auch tiefste Wasseradern finden. Diese Fähigkeit, dem Boden Wasser zu entziehen, machte man sich früher in Gebieten zunutze, in denen es oft zu Malaria kam. Denn der Baum entzog dem Boden Wasser, sodass die Mücken, die die Malaria übertragen, ihre Eier nicht mehr ablegen konnten. Er bekam deswegen auch den Namen Fieberbaum.

Die Ureinwohner Australiens, aber auch die Kolonialherren, die sich in Australien ansiedelten, sahen im Eukalyptus eine Art Allzweck-Heilmittel.

Das gelbliche ätherische Öl gilt auch heute noch als eines der besten Mittel gegen viele Beschwerden, besonders natürlich, wenn es um Erkrankungen der Atemwege geht. Jeder von uns kennt wahrscheinlich die Eukalyptusbonbons, die man bei Husten einnimmt. Das Eukalyptusöl ist antiseptisch, es hilft also gegen Krankheitserreger. Wahrscheinlich ist es sogar eines der stärksten antiseptischen Mittel, die natürlich wachsen.

Anwendung

Erkrankungen der Atemwege, Harnwegsinfektionen, Fieber, Rheumatismus, Muskelschmerzen, Wunden, Hautunreinheiten, Akne, Trägheit, Antriebsschwäche

Man gewinnt das ätherische Öl des Eukalyptus durch Wasserdampfdestillation der Blätter, der Duft ist leicht zitronig kampferartig, nicht unbedingt besonders positiv auffallend, aber trotzdem anregend und erfrischend für uns.

Das Eukalyptusöl hat eine antiseptische Wirkung, besonders auf die Harnwege und die Atemwege. Es löst Krämpfe und Verschleimungen, es treibt den Harn und reinigt das Blut. Eukalyptusöl hilft, Wunden schneller heilen zu lassen.

In einer Duftlampe hilft das Öl, die Ausbreitung von Krankheitskeimen in Räumen zu vermeiden, zum Beispiel in der Schnupfen- und Grippezeit.
Eukalyptusöl erhöht auch die Fähigkeit der Körperzellen, Sauerstoff aufzunehmen.

Das Eukalyptusöl ist ein ideales Mittel gegen Asthma, bei einer Erkältung, bei Grippe, einer Bronchitis oder auch bei Angina. Sie können das ätherische Öl des Eukalyptus in Form einer Inhalation, in einer Duftlampe oder als Balsam für die Brust verwenden. Dazu empfehlen sich Mischungen mit anderen Ölen, zum Beispiel mit Fichtennadel, Kiefer, Zirbelkiefer oder Niaouli.

Eukalyptus steigert die Konzentration und regt uns an. Der Blutzuckerspiegel wird durch das Öl gesenkt.


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Steckbrief von Eukalyptusöl

Vorkommen
Ursprüngliche Heimat ist Australien.

Inzwischen aber auch in Asien, Arabien und Europa.

Es gibt ungefähr 600 verschiedene Arten.

Wirkung von Eukalyptus auf die Seele
Anregend
Aufmunternd bei Lethargie
Fördert das Denken und beruhigt
Konzentrationsfördernd
Herstellung
Wasserdampfdestillation der jungen Blätter
50 kg ergeben 1 l Öl.
Eukalyptusöl - Inhaltsstoffe
U.a. Cineol, Camphen, Fenchen, Termineol, Pinen
Duftrichtung
Scharf – stechend – frisch – zitronig – blumig – krautig, je nach Art
Harmoniert mit
Cajeput, Douglasie, Eisenkraut, Fichtennadel, Kiefer, Lavendel, Lemongras, Litsea cubeba, Melissenöl, Minze, Myrte, Niaouli, Pfefferminzöl, Thymianöl, Weißtanne, Ysop, Zedernöl, Zirbelkiefer, Zitronenöl


Anwendungsgebiete von Eukalyptusöl

Innere Anwendung von Eukalyptus

Asthma
Atemwegserkrankungen
Bronchitis
Darmparasiten
Fieber
Grippe
Harnwegserkrankungen
Migräne
Rheuma
Schwäche
Zuckererkrankung

Psychische Wirkung und Anwendungsbereiche

  • Anregend
  • Aufmunternd
  • Depressive Stimmungslage
  • Konzentrationsfördernd
  • Müdigkeitssymptome

Wirkung auf die Haut und Anwendungsbereiche

  • Akne
  • Antiseptisch
  • Desodorierend
  • Regenerierend
  • Schnittwunden
  • Unreine Haut
  • Verbrennungen
  • Wundheilend

Körperliche Wirkung und Anwendungsbereiche

  • Angina
  • Antibakteriell
  • Antirheumatisch
  • Antiseptisch
  • Asthma bronchiale
  • Bakterizid
  • Belebend
  • Beugt Erkältungen und Grippe vor
  • Bronchitis
  • Erfrischend
  • Erkältung
  • Fieber
  • Fiebersenkend
  • Fördert Wundheilung
  • Fungizid
  • Gegen Parasiten
  • Heiserkeit
  • Husten
  • Infektionskrankheiten
  • Insektizid
  • Keimtötend
  • Krampflösend
  • Lethargie
  • Lunge
  • Lustlosigkeit
  • Muskelschmerzen
  • Nervenentzündung
  • Rheuma
  • Schleimlösend
  • Sinusitis Erkältung
  • Stirnhöhlenentzündung
  • Trägheit
  • Unterstützt und aktiviert die Atmung
  • Verhindert die Ausbreitung von Keimen
  • Vertreibt Insekten
  • Wunden
Zur Massage
Zwei Tropfen in Massageöl geben.

Zur Inhalation bis zu 15 Tropfen in eine Schüssel kochendes Wasser geben, zwei- bis dreimal täglich inhalieren.

Anwendung in der Duftlampe
Bei Husten, Stirnhöhlenentzündungen, Asthma und Bronchitis: ca. 8 Tropfen

Bei Lethargie, Trägheit und Lustlosigkeit kann Eukalyptus beleben und motivieren. Seine konzentrationssteigernden Eigenschaften unterstützen geistige Arbeit.

Zur Konzentrationssteigerung: 5 Tr. Eukalyptus und 5 Tr. Grapefruit

Wenn Sie Raumluft reinigen oder desinfizieren wollen, benutzen Sie Eukalyptusöl pur, etwa 7 Tropfen.

Bade- und Massageöl
Kann bei Muskel- und rheumatischen Schmerzen einmassiert werden; auch zur Schmerzlinderung bei Neuralgien.
Zutaten: 2 Tr. Eukalyptus radiata auf 1 EL Trägeröl
Sauna
Für einen Aufguss eignet sich die Essenz des Eukalyptus globulus am besten.
Zutaten: 2 bis 4 Tr. auf die mit Wasser gefüllte Kelle oder mischen Sie je nach Geschmack mit einer der genannten, harmonierenden Duftnoten.

Inhalation
Fast alle Formen der Erkältung sprechen auf diese alte Heilmethode an.
Zutaten: 4 Tr. Eukalyptus radiata und 2 Tr. Thymian auf 2 1 heißes Wasser

Vorsicht

Bei innerer Anwendung Arzt befragen, kann in zu hohen Mengen toxisch wirken!
Sehr vorsichtig dosieren.

Wer unter Bluthochdruck oder Epilepsie leidet, sollte das Öl in jedem Fall meiden.

Außerdem kann es die Wirkung von homöopathischen Medikamenten zunichtemachen.

Eukalyptus ist nichts für Kleinkinder und Asthmatiker, denn bei ihnen kann das Öl zum Atemstillstand führen.


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